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Der Siedelei erster Teil

Es wird fleißig gesiedelt. Bücher werden mit Sackrodeln aus dem Magazin in Lkw geladen und an den neuen Bestimmungsort gebracht. Foto: Uni Graz/Tzivanopoulos

Acht Mann hier, sechs Mann dort. Und wir mittendrin. Viele Kartons verlassen den Standort

Zwei Tage ist es her, seitdem die Universität Graz und die Bundesimmobiliengesellschaft neue Details zum Projekt #ubwirdneu öffentlich präsentiert haben. Darunter waren auch erste Infos zu den Ausweichquartieren und den Services in der Übergangszeit. Sicher ist: Auch in den kommenden drei Jahren wird man Bücher aus dem Bestand der Hauptbibliothek weitgehend problemlos ausleihen können - Fakultäts- und Institutsbibliotheken sind von den Baumaßnahmen ja ohnehin nicht betroffen. Ihr Bestand bleibt am gewohnten Platz und wird wie bisher zu benutzen sein. Damit aber jene Werke, die von der Hauptbibliothek ausgelagert werden müssen, fristgereicht am Zielort wieder zur Verfügung stehen, wird bereits seit Wochen still und heimlich im "verborgenen" Bereich der UB alles vorbereitet. Und gepackt. Und weggeführt. Im alten Magazin hatten sich zwischenzeitlich mehrere tausend Kartons gestapelt, die zu Beginn dieser Woche in die Ausweichquartiere gebracht worden sind.

Geht man dieser Tage in das Foyer der UB, sieht man Menschen mit Sackrodeln Kartons zur LKW-Landerampe führen. Drei Kisten à 20 kg passen auf das Gefährt. Der Hauptlesesaal ist schon mager besetzt, es herrscht Aufbruchstimmung: Die ersten Bände gepackt in Umzugskartons, darunter die Lehrbuchsammlung, verlassen bereits den Universitätsplatz 3a in Richtung Beethovenstraße 8. Acht Mann sind an diesem Donnerstagvormittag mit dem Abtransport aus der Hauptbibliothek beschäftigt. Dass nebenbei der Normalbetrieb an der UB weitergeht, sei Ehrensache, erklärt man einem. Wichtig ist: Jede Schachtel ist beschriftet, mit einer Nummer und einem Buchstaben. Damit derrichtige Platz im Regal später wieder gefunden wird.

Überall hängen Zetteln: "Wegen Siedlungsarbeiten ist mit Lärm zu rechnen", steht da und dort. Erstaunte Gesichter blicken hoch, wenn Berge von Kartons und Bücherkisten vorbeirollen. Im Keller gähnende Leere. Ausgeräumte Verschubregale, die auf die Demontage und auf den Abtransport in der kommenden Woche warten. Hie und da noch ein vergessenes Buch, ein Blatt Papier, ein Stück Erinnerung an gar nicht so alte Zeiten.

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