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Ein Jahr danach

Donnerstag, 19.04.2018, #ubwirdneu

Aus unseren Gedächtnissen verschwunden, für StudienbeginnerInnen überhaupt kein Begriff: der Zubau der Universitätsbibliothek. Vor knapp einem Jahr musste er weichen. Eine Bestandsaufnahme

Wie schnell doch die Zeit vergeht. Nächstes Jahr soll die Universitätsbibliothek bereits eröffnet werden. Kein Stein bleibt auf dem anderen. Das neue Gebäude lässt sich bereits erahnen.

Sentimentalität hin oder her: der 1970er-Jahre-Zubau der Universitätsbibliothek war kein Juwel zeitgenössischer Baukunst. Bereits Anfang der 2000er schon in die Jahre gekommen, verbüßte der Block aus Beton und Eternit in den letzten Monaten seiner Existenz ein regelrechtes Schattendasein. Leer, abgeschottet, ungeheizt, getrennt vom Mutterschiff. Dennoch: Kein Gebäude am Campus hat so viel Erinnerungswert bei Studierenden gehabt, wie dieses Haus am Universitätsplatz 3a. Das haben uns zahlreiche Reaktionen unserer Fans im Social Web mehr als einmal bewiesen. Er war dennoch ein prägender Bau, mit der großen Eingangshalle, dem Drehkreuz, dem Entlehnschalter und auch den Handzettelkatalogen. Er war Vorort für den stilvollen Lesesaal – Harry Potter-Lesesaal wird er auch genannt – und Treffpunkt für Lerngruppen. Der Zubau war ein strategisch wichtiges Eck, am Knotenpunkt der Nord-Süd- und West-Ost-Achse des Campus. Erste Adresse für Verabredungen (weil die Uni-Bib, ja, die kennt ein jeder), Radparkplatz und Bücherbazar-Örtlichkeit. Vor ziemlich einem Jahr fuhren die Abrissbagger auf. In wenigen Wochen war der Bau dann Geschichte, übrig geblieben ist ein Stück Baugeschichte, Ruine, ein Streifen, der in das neue Gebäudekonzept eingebaut wird. Das Antlitz des historischen Lesesaals schmückt jetzt und in Zukunft den neu gewonnenen Vorplatz. Wer kann sich noch an den Innenhof erinnern?

Video Abriss

 

Dann wurde aufgeräumt

Video-Bagger

Innen hui, außen wird’s jetzt sichtbar
Es ist ziemlich viel betoniert worden in den vergangenen Wochen. Abgerissen, verschalt und betoniert. Der Hörsaal, der künftig 430 Sitzplätze anbietet, modern ausgestattet ist, hat eine Decke bekommen. Er ist schon erkennbar. Im Gebäudeinneren wurden Decken entfernt und neue eingesetzt. Auf das Dach werden dieser Tage die ersten Stahlträger geschraubt. Stück für Stück, mit zwei Kränen werden sie aufgesetzt und befestigt. Ein Skelett entsteht, ein Gebäude wächst. Bis Ende Juni soll der Stahlbau fertig sein, dann beginnt in großen Schritten der Innenausbau. Baufahrzeuge, wohin das Auge reicht, Betonmischer und Lkw kommen im Minuten-Takt auf die Baustelle. Drei Webcams dokumentieren den Bau.

 

#ubwirdneu ist Zeichen für Zukunft
Am Campus gibt es einige tolle Bauten, historische wie moderne, prämierte Architektur und unscheinbare Häuschen. Das neue Gebäude der UB verkörpert einen besonderen Aspekt: Zukunft. Es steht für das, was die Universität Graz ausmacht. Ein moderner (H)Ort des Wissens, getragen von der Tradition, aber bereit für die Herausforderungen der Zukunft. Für die Wissensvermittlung par excellence. Im Sommer 2019 soll es soweit sein. Das Bibliotheksgebäude wird der Universität, ihren BibliothekarInnen, den WissenschafterInnen und den Studierenden zurückgegeben. Makellos und aufgeräumt. Mit neuen Systemen und neuen Möbeln. Und auch vielen Möglichkeiten, sich Wissen anzueignen und kritisches Denken zu erlernen. Für die Universität Graz ist klar, „Wer forscht, gestaltet Zukunft“. Die Bibliothek wird ihren Beitrag dazu leisten.

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