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Lehren: Zwischen Tradition und Digitalisierung

Montag, 26.03.2018, #lehren

Lehren an einer Universität hat viele Gesichter

Lehre an der Universität hat etwas Altehrwürdiges. Den Professor, der im Hörsaal vor den eifrig lauschenden Studenten steht, gibt es schon seit dem 12. Jahrhundert. Lehre an der Universität hat etwas Revolutionäres, Neues. Gerade an den Universitäten werden Dinge oft zum ersten Mal gedacht, ausgesprochen und ausprobiert. Lehre an der Universität heute, das ist die Spannung zwischen altehrwürdigem Talar und ultramodernem Notebook. 

Vorlesung, Video, elektronische Lernplattform
Bis vor 20 Jahren ging man oder frau in die Vorlesung. Oder eben nicht, dann mussten Mitschriften organisiert werden. Seitdem hat sich die Welt der Wissensaneignung fundamental verändert. Kurze Videos als Lernhilfen gibt es für fast alle Lebenslagen. Den komplexen Stoff einer Vorlesungseinheit in ein 10-Minuten-Video zu packen, ist gar nicht so einfach. Wir machen es trotzdem und haben dabei Gelegenheit, unseren Stoff kritisch zu überprüfen: Was muss sein, was lässt sich vielleicht besser über Unterlagen und Fragen auf der elektronischen Lernplattform Moodle erarbeiten? Und wofür bracht es face-to-face Kontakt, sprich die klassische 90-Minuten Vorlesung? 

Digital lehren für digital natives?
Digitale (Hilfs)mittel sind aus der Lehre an der Universität heute nicht mehr wegzudenken. Ob power point oder Handouts, die nicht mehr ausgedruckt und kopiert, sondern nur mehr hochgeladen werden müssen, ob Moodle statt Semesterhandapparat – Lehrende haben die Vorteile der Digitalisierung längst erkannt und nutzen sie eifrig. In manchem sind ihnen Studierende als digital natives hier sicher noch voraus, in vielem aber bietet sich gerade durch diese „kulturellen“ Unterschiede eine Möglichkeit des Austausches über Lehren und Lernen heute und auch ein „voneinander lernen“. Für gar nicht so wenige Studierende ist eine gut gemachte „klassische“ Vorlesung ein „ Live Event“, in dem man oder frau sich aufs Zuhören und Diskutieren konzentrieren kann und die Details dann zuhause in den Unterlagen wiederfindet.

Es gibt ihn also noch, den Professor, der vor Studenten im Hörsaal steht und es gibt längst auch die Professorin und Studentinnen – im altehrwürdigen Hörsaal und in der digitalen Welt des Lehrens und Lernens. Ob wir demnächst auch einen Lehrroboter im Talar begrüßen dürfen – wer weiß?

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