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Gemeinsam statt einsam

#studieren

Die Uni Graz unterstützt mit vielen Initiativen Studierende beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Arbeiten. Foto: Uni Graz/Schweiger

Morgen ist Schreibsamstag an der Uni Graz. Wer es zeitlich nicht schafft oder vergessen hat sich anzumelden, kann entweder auf den 9. Juni warten oder sich jederzeit an das Schreibzentrum wenden.

Schreibblockade, Aufschiebung, Verdrängung sind einige Substantive, die sich mit Schreibunlust gleichsetzen lassen.  Seminar-, Diplom- und Doktorarbeiten werden zu Langzeitprojekten und Problemfaktoren. Nicht an der Universität Graz: Studierende werden umfassend beim Verfassen ihrer wissenschaftlichen Arbeit unterstützt; transdiziplinär und fächerunspezifisch - kurz: es ist für jeden etwas dabei. Man hat sich in den vergangenen Jahren so einige Maßnahmen einfallen lassen. Mit großem Erfolg: Lange Schreibnächte gehören zum Fixpunkt des Semesterprogramms, das Schreibzentrum zur fixen Institution. Hier ein kleiner Überblick, was die Uni Graz für schreibunlustige (schreibfaule) Studierende alles anbietet:

Premiere (und das gleich morgen) feiert der erste Schreibsamstag an der Uni Graz. Hintergrund: Studierende mit Kinderbetruungspflichten können oftmals nicht ungestört an ihrem opus magnum arbeiten. Die Uni greift hier unter die Arme: Von zehn bis 16 Uhr können Mütter und/oder Väter ungetört an ihren Arbeiten basteln, während die Kinder in bester Betreuung (und Gesellschaft Gleichgesinnter) sind.  „Das Angebot richtet sich an WissenschafterInnen und Studierende mit Kinderbetreuungspflichten, die zusätzlich noch oft berufstätig sind, und denen so die Woche manchmal zum Schreiben zu kurz ist“, erklärt Renate Dworczak, Vizerektorin für Personal, Personalentwicklung und Gleichstellung. „Die Initiative ergänzt das umfassende und auch mehrfach ausgezeichnete Maßnahmenpaket der Uni Graz, um Studium bzw. Beruf und familiäre Sorgepflichten zu vereinbaren.“
Unter dem Motto „Sie schreiben, wir spielen!“ ist daher parallel zur Schreibzeit der Eltern für die Betreuung von Kindern von 0 bis 14 Jahre gesorgt. Vorbereitet sind zahlreiche Spiele, kurzweilige Basteleien sowie ein abwechslungsreiches Bewegungsprogramm.


Den „Großen“ stehen Arbeitsplätze, individuelle Schreibberatung und Impulsvorträge zu Strategien für das Schreiben zur Verfügung. Die Veranstaltung wird vom Schreibzentrum sowie unikid & unicare der Karl-Franzens-Universität durchgeführt und von der ÖH Uni Graz unterstützt.

Schreibsamstag mit Kinderbetreuung
WANN: Samstag, 6. Mai 2017, 10 bis 15 Uhr
WO: Karl-Franzens-Universität Graz, RESOWI-Zentrum, Bauteil B + C, Universitätsstraße 15, 8010 Graz

Wer morgen keine Zeit und auch immer problemlos eine Kinderbetreuung für abends hat, kann am 9. Juni die traditionelle „Lange Nacht der aufgeschobenen Seminararbeiten“ nutzen. Die Aula der Uni Graz wird dann zur Schreibstube: Arbeitsplätze stehen zur Verfügung, dazu auch Unterstützung von Schreibprofis. Das Format hat sich bewährt, mehr als 200 TeilnehmerInnen kamen im vergangenen Jahr-. Ab 17:30 Uhr bis Open End in der Aula der Uni Graz kann dann an den eigenen Projekten getüftelt werden.

Schreibzentrum
Das Schreibzentrum der Uni Graz veranstaltet Workshops zu verschiedenen Typen von akademischen Arbeiten (Seminararbeiten, Abschlussarbeiten, Dissertationen) sowie zu einzelnen Schreibphasen (Themeneingrenzung, Überarbeitung etc.). Ein Workshop für Lehramtsstudierende ("Betreuung von Vorwissenschaftlichen Arbeiten") sowie ein Workshop zum wissenschaftlichen Schreiben auf Englisch ("Academic Writing") sind ebenfalls regelmäßig im Programm enthalten. Verknüpfungen gibt es mit anderen Bereichen: etwa 4students (akademisches Schreiben für StudienanfängerInnen) oder Career Center (Schreiben und Beruf).

Dieses Semester hat das Schreibzentrum aufgrund der um sich greifenden „Plagiierangst“ auch einen Workshop speziell zum Themenfeld Zitation/Plagiat im Programm: „Zitieren lernen und Plagiate gezielt vermeiden“ https://schreibzentrum.uni-graz.at/de/workshops/anmeldung/?esraSoftIdva=212812

Angebot des DocService
Im Studienjahr 2017/18 werden Workshops für DoktorandInnen zum Thema „Good scientific practice“ wieder angeboten. Zuletzt hielt Nicole Föger (ÖAWI) den Workshop „Good scientific practice – sloppy science– research misconduct“ in Graz.

Zudem wird im Workshop „Strategien für die Anfangsphase“ auf das Thema wissenschaftliche Integrität eingegangen. Das gesamte Kursprogramm gibt es hier: https://docservice.uni-graz.at/de/kursprogramm/

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