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Von Graz aus in die ganze Welt

Montag, 21.10.2019, #studieren

Was ein Auslandssemester bringt, wie es Grazer Studierenden damit geht und wie vielfältig die Auswahl ist

45 Stunden Fahrzeit hatte Magdalena vor sich, als sie im September in den Zug stieg. Von Landeck in Tirol machte sich die Grazer Studentin (USW BWL) auf den Weg nach Finnland, wo sie im Erasmus+ Programm die kommenden Monate an der Uni Turku verbringt. „Der Umwelt zuliebe wollte ich nicht mit dem Flugzeug anreisen“, erzählt sie über ihre Motivation für die lange Anreise. Doch anstatt einfach nur im Zug zu sitzen nutzte Magdalena die Fahrt für einen ausgedehnten „Railtrip“ quer durch Europa. Bummeln in Berlin und Kopenhagen, Abendessen in Hamburg und Sightseeing in Stockholm – wenn schon Auslandssemester, dann auch gleich mit einem furiosen Start ins anstehende Abenteuer.

„Einfach drauf los zu quatschen und gemeinsam eine neue Gegend zu erkunden“
Mehrere Monate in einem anderen Land – das bedeutet Reisen, Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen und den eigenen Horizont massiv zu erweitern. Wie das zu Beginn am besten funktioniert? „Einfach drauf los zu quatschen und gemeinsam eine neue Gegend zu erkunden“, erzählt Katharina, die Lehramt Englisch und Geografie studiert und  gerade ein Auslandssemester in Manchester absolviert. Streifzüge zur Campuserkundung gehören dabei ebenso dazu wie der obligatorische Besuch in einem englischen Pub, oder ein Ausflug ins nahe gelegene Liverpool. Was im ersten Moment mehr nach Spaß klingt sind in weiterer Folge wertvolle Erfahrungen, welche die eigene Persönlichkeit auf ein neues Level hieven. Sie verbessern die interkulturelle Kompetenz, die eigene Flexibilität, und fordert ein hohes Maß an Eigenverantwortlichkeit. Soft Skills würden RecruiterInnen von Unternehmen dazu sagen.

Parlez vous francais?
Neben der Erweiterung persönlicher Kompetenzen werden vor allem auch die sprachlichen und akademischen Skills gefördert. Wer Uni-Kurse in einer anderen Sprache bewältigt, kann mit Recht behaupten, eine Fremdsprache wirklich zu beherrschen. Ein Grund für Alexandra, ihr Auslandssemester an der Nanterre in Paris zu absolvieren: „Der gesamte Unterricht ist auf Französisch, und nur wenige Kurse kann man auch auf Englisch besuchen“, erzählt die Grazer Economics-Studentin. Was zu Beginn sicherlich eine Herausforderung darstellt, wird sich im weiteren Verlauf als großer Benefit erweisen.

Vom Nordpol bis in den indischen Ozean
Ob es nun Turku, Manchester, Paris oder eine Uni fernab von Europa wird, bleibt einem übrigens selbst überlassen. Mehr als 500 Universitäten auf sechs Kontinenten stehen Studierenden der Universität Graz durch die verschiedenen Netzwerke zur Auswahl. Darunter Hochschulen mit hervorragender internationaler Reputation, wie beispielsweise die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich oder die University of Toronto, für die sich Studierende beim Büro für Internationale Beziehungen bewerben können. Auch an Metropolen mangelt es nicht: Tokio, Berlin, Sydney oder Amsterdam sind nur einige jener Städte mit Weltruf, die von der Uni Graz aus erreicht werden können. Doch auch an richtig exotisch wirkenden Orten gibt es die Möglichkeit eine Auslandssemester zu absolvieren. Reykjavik in Island oder Mendoza mit Blick auf die argentinischen Anden sind genauso im Angebot wie das französische Übersee-Departement La Réunion im indischen Ozean, oder die nördlich des Polarkreises gelegene norwegische Stadt Tromsø.

Interessiert?
Für alle die jetzt schon die Koffer packen wollen gibt es in den kommenden Wochen mehrere Beratungstermine zu den verschiedenen Programmen die in jeweils unterschiedlichen Regionen agieren. Eine Gesamtübersicht gibt es hier!

 

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