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Hallo Bewerbung!

Dienstag, 18.08.2020, #job

Mit dem ersten Anruf punkten!

Manchmal ist es sinnvoll, noch vor Abschicken der Bewerbung ein erstes Telefongespräch mit dem Unternehmen zu führen. Aber wie hinterlässt man einen guten Eindruck, obwohl die Nervosität im Nacken sitzt? Wir zeigen es Ihnen!

 

Wann ein Anruf sinnvoll ist

Trotz Stellenausschreibung bleiben Fragen offen

Es kann sein, dass sich durch das Stelleninserat noch weitere Fragen ergeben, die für die Bewerbung essenziell sind. Ist bei der Ausschreibung eine Kontaktnummer angeführt, kann man diese nutzen, um fehlende Informationen einzuholen. Aber Achtung: Der Anruf sollte einen nachvollziehbaren und triftigen Grund haben - fadenscheinige Telefonate, von denen man sich einen Vorteil erhofft, können auch einen negativen Eindruck hinterlassen.

Gute Gründe, um zum Hörer zu greifen:

  • Vor allem bei Online-Stellenausschreibungen fehlt häufig ein Start- oder Endzeitpunkt des Bewerbungszeitraumes – ist die Stelle noch zu besetzen?
  • Es wird eine andere Ausbildung oder ein anderer Schwerpunkt gesucht: Um sich viel Zeit zu ersparen kann man anfragen, ob die eigene Ausbildung und Erfahrung ebenfalls für den Job in Frage kommen.
  • Es gibt Anforderungen, die man nicht voll erfüllen kann, z.B. zeitliche Flexibilität aufgrund einer berufsbegleitenden Ausbildung. Hier kann es hilfreich sein herauszufinden, in welchem Maß die Flexibilität gewünscht ist und welche Uhrzeiten / Zeiträume es betrifft. Ein direktes Gespräch kann Unklarheiten einfacher aus dem Weg räumen, als es schriftlich möglich ist.

Wird in der Ausschreibung explizit zuerst nach der schriftlichen Bewerbung verlangt, erübrigt sich die Überlegung eines Anrufs. Dieser ist mit dieser Floskel unerwünscht.

Vorfühlen für eine Initiativbewerbung

Auch im Vorfeld einer Blindbewerbung kann ein telefonischer Erstkontakt Sinn machen, allerdings läuft man hier Gefahr, schon bei der ersten Ansprechperson eine Absage zu erhalten, ohne seine Qualitäten genannt zu haben.

Es kann aber viel Zeit und Mühe sparen, wenn man mit einem Anruf weiß, dass die Bewerbung derzeit keinen Sinn macht. Gerade Klein- und mittelgroße Unternehmen sind in der Personalaufnahme weniger flexibel. Andererseits können durch plötzliche Projektaufträge kurzfristig Mitarbeiter*innen gesucht werden, in diesem Fall ist es ideal, wenn die eigenen Bewerbungsunterlagen bereits in Evidenz behalten wurden.

Hier heißt es also, sich gut vorzubereiten und sinnvolle Fragen sowie einen guten Gesprächsleitfaden bei der Hand zu haben, um das Gesprächsziel zu erreichen. Wie das gemacht wird, erfahren Sie weiter unten.

Anruft nach Absenden einer Bewerbung

Es kommt vor, dass man nach einer regulären oder initiativen Bewerbung nicht sofort eine Rückmeldung erhält. Der Zeitraum von 10-14 Tagen ist hier durchaus normal, danach kann bei Unternehmen aber gerne telefonisch nachgefragt werden, ob die Bewerbung angekommen ist oder es bereits neue Entwicklungen gibt. Wurde man in einem (Standard-)Mail über ein Rückmeldedatum informiert, so sollte der Anruf erst ein paar Tage nach diesem Datum erfolgen.

 

Die Vorbereitung auf das Gespräch

Bevor man zum Hörer greift, sollte man sich auf dieses Gespräch so wie auf ein Vorstellungsgespräch vorbereiten. Im besten Fall wird man nämlich mit einem*r Abteilungsleiter*in oder Personalverantwortlichen verbunden, mit der*dem man sich gleich konkret zu der Stelle unterhält. Das heißt, eine Recherche über das Unternehmen und die genaue Analyse der Ausschreibung sind wesentlich, um nicht unnötige Fragen am Telefon zu stellen.

Außerdem kann man sich vorher ein Gesprächsziel zurechtlegen: Was will ich mit meinem Anruf erreichen? Davon ausgehend kann man sich nun Fragen und Inhalte überlegen, die man zu einem Gesprächsleitfaden zusammenfasst. Auch Argumente, die für mich als passenden*r Kandidat*in sprechen, sollten nicht fehlen.

Ein höflicher, professioneller Ton ist selbstverständlich. Damit man sich auf die Situation gut einstellen kann ist es empfehlenswert, sich wie für ein persönliches Jobinterview zu kleiden und das Gespräch in aufrechter Position sitzend zu führen, ein Glas Wasser für den Notfall nicht vergessen. Dadurch wird die Stimme auch gleich ein wenig kräftiger.

Zu Beginn des Gesprächs stellen Sie sich namentlich vor und erklären den Zweck Ihres Anrufs. Zu lange Ausführungen sind auf die Schnelle für die Person am anderen Ende der Leitung oft schwerer nachzuvollziehen, daher ist es ratsam, das Anliegen kurz zu halten. Das Gespräch wird höflich beendet, indem man sich zum Schluss für das Telefonat bedankt und das vereinbarte weitere Vorgehen wiederholt (z.B. "Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, ich werden ihnen also gerne meine Unterlagen bis morgen per Mail schicken. Ich freue mich darauf, wieder von Ihnen zu hören!").

 

Trauen Sie sich!

Der erste Anruf kostet oft die meiste Überwindung. Vielleicht starten Sie mit einer Stelle oder einem Unternehmen, das nicht zu Ihren Top 3 zählt, so hat man die Gelegenheit es als Übung zu sehen und sich auf eventuelle Gespräche mit den Favoriten vorzubereiten.

 

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